Groß Borstel gegen Stau und Lärm – Jetzt ONLINE PETITION zeichnen

Das Verkehrs-Chaos kommt: Durch die geplanten 750 Neubau- wohnungen im Rahmen des Bebauungsplans Groß Borstel 25 entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs die längste Sackgasse Hamburgs.

Zusätzlich wird das Bauhaus am Nedderfeld massiv erweitert. Dadurch wird es  ca. 3.500 Fahrten täglich zusätzlich durch die angrenzenden Straßen südlich der Borsteler Chaussee geben.
Das bedeutet für alle Anwohner der betroffenen Straßen, insbe- sondere Lokstedter Damm und Brückwiesenstraße in Groß Borstel:
– Verdoppelung des Verkehrsaufkommen zwischen Kellerbleek und Borsteler Chaussee
– erhöhte Gefährdung von Kindern und anderen Verkehrsteilnehmern
– weniger Parkplätze
– lange Staus, besonders morgens und abends
– Aufhebung der Verkehrsberuhigungen und der Tempo 30-Zonen
– ruhige Nebenstraßen werden zu Hauptverkehrsachsen

Das Wohl der Groß Borsteler wird der Bauwut der Bezirkspolitiker und dem Profitstreben  des Investors geopfert. Da hilft auch die Idee vom „Autoarmen Wohnen“ nichtg weiter.

Was können Sie dagegen tun?
– Schreiben sie ihren Bezirksabgeordneten. Einen Musterbrief  und die Adressen haben wir für sie vorbereitet.

– Unterstützen sie unsere Arbeit durch ihre Mitgliedschaft: Mitgliedsantrag einfach ausfüllen und abschicken.

– Hier laden sie unseren aktuellen Flyer runter, den sie auch gerne weiter verteilen dürfen. Flyer und auch Aufkleber können sie gerne über unsere e-mail-Adresse bestellen.

– Bleiben sie informiert: Schicken sie uns eine kurze Nachricht mit ihrer e-mail Adresse an info@tarpenbek-greens.de;  helfen sie uns weitere Unterstützer zu finden, wir haben Adresslisten für sie vorbereitet. Wir nehmen sie gerne mit auf in unseren Rundmail-Verteiler – und nur da, ihre e-mail Adresse wird nicht weitergegeben!

…und natürlich unser ONLINE-Petition unterschreiben! Wir freuen uns auf ihre Unterstützung!!

 

02. Dezember 2012 von Michael Bogatzki
Kategorien: 2012, Aktuell, Über uns | Schlagwörter: , | 3 Kommentare

Kommentare (3)

  1. das Bauprojekt muss mit allen Mitteln gestoppt werden.Gr.Borstel soll eine grüne Oase bleiben.
    stell dir vor,es wird doch gebaut und KEINER geht hin, bravo

  2. Wir haben in Hamburg wahrlich genug Bausünden in der Vergangenheit zu verdauen gehabt. Und wir haben genügend gescheiterte Großprojekte. Das Grundproblem ist/war immer das Gleiche: Es gibt enormen Druck (durch die Politik, Investoren oder sonstige Interessensgemeinschaften) und am Ende wird ohne ausreichende Prüfung bzw. Planung und natürlich furchtbar eilig ein Vorhaben realisiert, was in der Rückschau niemand so gewollt hätte.

    Natürlich haben die Kleingärtner und Anwohner ein Eigeninteresse, Ihnen aber Egomanie (ICH, ICH, ICH) zu unterstellen bringt die Diskussion in eine völlig falsche Richtung, da sie in der Sache Recht haben: Bitte „erst Nachdenken und dann Bauen“ sollte das Motto lauten und genau diese Kernforderung entnehme ich der Petition. Ein großes Wohnviertel ohne Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, ohne Anbindung an die Nahversorgung hat mit urbanen Wohnen oder städtischer Verdichtung rein gar nichts zu tun. Hier wird ganz klar ein (möglicherweise ganz ansehnliches) Ghetto geplant. Und natürlich ist es eine von der „Pro-Bau-Lobby“ gern am Leben gehaltene Illusion, zu glauben, dass dieses Ghetto Groß Borstel eine Kaufkrafterhöhung oder gar Vitalisierung des Ortskerns bringen wird. Das Gegenteil wird der Fall sein. Die hoch motorisierten Bewohner werden ihre Einkäufe in den autofreundlichen Supermärkten und Einkaufszentren außerhalb Groß Borstels tätigen. Am Ende wird das Fazit lauten: Außer Spesen (Verkehrsinfarkt) leider nichts gewesen.

    Übrigens: Die ganze Idiotie dieses Vorhabens wird an der Haltung der Bezirkspolitiker besonders deutlich: War vor einigen Jahren (wie auch schon vor über 20 Jahren) noch die einhellige politische (und auf Gutachten basierende) Meinung im Bezirk, dass sich diese Fläche rein gar nicht für den Wohnungsbau eignet, so wurde eine geradezu beängstigende 180-Grad-Wendung vollzogen. Auf einmal eignet sich die Fläche nicht nur für (wie ursprünglich geplant) 350 Wohnungen, NEIN, wir bauen gleich doppelt so viele.

    Spätestens diese wundersame Metamorphose der politischen Meinung im Bezirk, sollte auch den letzten Befürworter der „großen Lösung“ stutzig machen. Da möchte ich noch einmal den eingangs erwähnten Druck (in diesem Fall vor allem politischer Natur) in Erinnerung rufen.

    Daher – liebe Leute von Tarpenbek Greens – habt ihr meine volle Unterstützung. Legt weiterhin die Finger in die offenen (Planungs-)Wunden. Bitte verhindert dieses widersinnige Großprojekt, das nur der ambitionierten Wohnungsbaustatistik dient, aber sowohl den künftigen als auch den bereits anliegenden Bewohnern deutlich mehr Nachteile als Vorteile bringen wird! Wohnungsbau ja, aber bitte erst nachdenken!
    Herzliche Grüße. Kai

  3. Nein! Ich bin nicht Ihrer Meinung!
    Ja, ich bin für den Bau von 750 Wohnungen!
    Und ja, auch ich bin direkter Anwohner.

    Es ist wie bei sovielen Themen:
    Alle wollen fliegen, aber keiner möchte einen Flughafen in der Nähe haben.

    Alle sind für erneuerbare Energien, aber keiner möchte die benötigten Stromleitungen Nähe haben.

    Tausende Menschen suchen Wohnraum in Hamburg!

    Bitte ein bisschen weniger ICH ICH ICH, und ein bisschen mehr Gemeinwohl.