Die Graumacher

Ganz Hamburg wird grau! Ganz Hamburg? Nein! Ein Kleingartenverein leistet Widerstand!

Wir haben keinen Asterix oder Obelix, auch unsere Zaubertränke lassen die gewünschte Wirkung vermissen. Wir sind auch keine Gallier, aber als Kleingärtner in Hamburg Nord fällt es einem schwer, die GB-25-Protagonisten nicht durch die gallische Brille zu betrachten:

(zur besseren Betrachtung bitte auf die jeweiligen Bilder klicken)

 

 

13. September 2014 von Michael Bogatzki
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Bloß keinen falschen Fehler machen…

Nach letzten Änderungen im B-Plan Groß Borstel 25 muss sich der Bezirksverwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 4. Sept. 2014 erneut mit dem B-Plan befassen. Eigentlich ärgerlich, man hat ja schließlich wichtiges zu tun, aber jetzt auf den letzten Metern bloß nicht noch einen formalen Fehler machen.

Hier das Schreiben den Bezirksamtsleiters zum Grund der letzten Änderungen betreffend die Entwässerungsvorschriften des Geländes. Jetzt darf doch alles Oberflächenwasser- „ausnahmsweise“ natürlich – in die ohne hin schon belastete Tarpenbek geleitet werden.

Die weiteren Dokumente:

GB25_Verordnung_zurFeststellung_200814

GB25_Begruendung_zurFeststellung_200814

Plan_280814

 

31. August 2014 von Michael Bogatzki
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Samstag 6. Sept. 2014: Gartenparty!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Einladung Gartenfest_2014

17. August 2014 von Michael Bogatzki
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Wenn im Kleingarten Mandarin gesprochen wird

DSC_0004 - Arbeitskopie 2

Hamburg ist das Tor der Welt durch das die Gäste kommen. Freude und Spass haben Sie im Schrebergarten.

Unsere chinesischen Freunde haben köstliches Essen in unserem Kleingarten zubereitet und wir haben schön die Völkerverständigung und uns gefeiert.
Wir wurden von unseren Gästen um diese Möglichkeit der Naherhohlung und Stadtbegrünung beneidet.
Das zeigt, dass das Konzept des Schrebergartens Menschen aus aller Welt begeistert.

Damit Hamburg nicht wird wie Peking müssen die Schrebergärten erhalten bleiben!

17. August 2014 von Michael Bogatzki
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Berlin – Oeynhausen: Direkte Bürgerbeteiligung tut not!

Ein wunderbares Beispiel des Kleingartenwiderstandes aus Berlin: Der Kleingartenverein Oeynhausen setzte sich per Bürgerentscheid erfolgreich gegen drohenden Abriss durch eine Investor durch. (Hier das sehr unterhaltsame Youtube-Video)

Der Vergleich mit unserer Situation ist frapierend: SPD-Senat und Beamte der Stadtentwicklung verkauften ein Kleingartengelände für´n Appel und Ei (600.000 EUR) an einen Investor und waren ihm auch danach stets willfährig zu Diensten. Als der Bürgerentscheid das schöne Geschäft auszubremsen drohte, behaupteten Stadt und Investor frech, es wäre ein Schaden von über 26 Mios EUR entstanden… Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen.

Hier wie dort, ist dieser Bürgerentscheid leider für die Politik nicht bindend. Immerhin: Einen Bebauungsplan, der den Abriss der Gärten und die Bebauung ermöglichen würde, gibt bei Oeynhausen noch nicht – das ringen geht weiter!

Auch in Hamburg interessieren sich Politiker eigentlich nur für den Bürgerwillen, wenn er ihre eigenen Anliegen stärkt, ansonsten siegt gern mal Machgeilheit über Bürgermandat, siehe die Grünen in Hamburg Nord zur Busbeschleunigung am Mühlenkamp.

Oder es wird auf auf Teufel komm raus evoziert und auch hier haben Bürgerentscheide haben sowieso nur Empfehlungscharakter.

Das Nordnetz und andere Hamburger Initiativen setzten sich weiterhin dafür ein, dass es auch in Hamburg mehr Elemente direkter Demokratie gibt. So hat es die Initiative Altonaer Manifest jetzt geschafft, ein Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen, dass zumindest auf Bezirksebene Hamburg-Altona die Voten von Bürgerbegehren auch für die Politik verbindlich machen soll.

Bis zu wirklicher Transparenz und direkter Demokratie in SPD-Hamburg ist es noch ein weiter Weg – aber es lohnt sich!

 

 

22. Juni 2014 von Michael Bogatzki
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Historische Rückschau: 1991 – Kleingärtner machen mobil

Ein HH-Wochenblatt Artikel aus dem Dezember1991, der jetzt 23 Jahre alt ist. Es ging um die damalige Überplanung als Gewerbegebiet. Die Argumente waren die gleichen wie heute!

Weil seit damals das Bebauungsplan Groß Borstel 25 übrigens offen gelassen wurde, fiel es heute auch den Behörden und Bezirkspolitikern so leicht, unseren Abriss zu beschließen.

O-Ton Thomas Domres, SPD-Fraktionsvorsitzender in Hamburg-Nord: „Ob die Gärten mit Gewerbe oder Wohnungen überplant werden, kann Euch doch egal sein. Ihr seit schon seit den Neunzigern weg!“

20. Juni 2014 von Michael Bogatzki
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NDR: Wer regiert zukünftig im Bezirk Nord? (12.6.14)

In einem  aktuellen Beitrag beschäftigt sich NDR-Aktuell mit der Frage, wie die Initiativen in Nord und hier besonders Tarpenbek Greens, die Anwohner-Ini Groß Borstel und Eden-für-Jeden, das Wahlergebnis in Nord beeinflußt haben, und was das für die „Regierungsbildung“ des Bezirksverwaltungsausschuß bedeuten könnte.

In den Hauptrollen Sibylle Dawson (Tarpenbek Greens e.V.) und Uwe Schröder (Anwohner-Ini GB) – Du bist wunderbar, Sibylle!

 

 

12. Juni 2014 von Michael Bogatzki
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Anwohner Ini Groß Borstel bereitet Klage vor und tagt am 5. Juni 2014

image003Liebe Freunde der demokratischen Stadtentwicklung!

Die Bezirkswahl ist gelaufen, die SPD hat verdientermaßen erhebliche Verluste eingefahren, den Bebauungsplan Groß Borstel 25 gibt es immer noch. Die Frage, wie es weiter geht, wollen wir am

Donnerstag, den 5. Juni  im Stavenhagenhaus,  Kleiner Saal (Bauerndiele) um 19:00 Uhr diskutieren.

Was hat sich in der Zwischenzeit getan?
Die Umweltbehörde hat Bedenken angemeldet wegen der Schadstoffbelastung auf dem Baugebiet, was zu weiteren Verzögerungen führen könnte.

Die Anwohnerinitiative Groß Borstel 25 hat eine Kanzlei beauftragt, juristische Schritte gegen den beschlossenen B-Plan einzuleiten. Klagen können wir, sobald der B-Plan im Amtsanzeiger veröffentlicht wird bzw. wenn vorab eine Baugenehmigung erteilt wird (§ 30.1 BauGB). Das ist bislang nicht der Fall, Reilly hat noch nicht einmal einen Bauantrag gestellt. Eine Ausnahmegenehmigung wäre auch unwahrscheinlich, weil die Stadt dann, wenn wir mit der Klage Erfolg haben, schadenersatzpflichtig werden würde.

Klagen schön und gut: Der politische Weg ist lange noch nicht ausgereizt. Jetzt bilden sich in der neuen Bezirksversammlung neue Koalitionen. FDP und SPD haben keine Mehrheit mehr. Alternative wäre eine große Koalition SPD + CDU oder eine Zusammenarbeit mit den Grünen, deren bisheriger Fraktionsvorsitzender Michael Werner-Boelz sich vor der Wahl für eine kleinere Lösung und mehr Bürgerbeteiligung ausgesprochen hatte.

Übrigens Diskussion mit Politikern: Bei der letzten Diskussionsveranstaltung (8. Mai im Gemeindesaal der Martinuskirche) zu den Themen Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung haben SPD, FDP + CDU – die sogenannten bürgerlichen Parteien – ziemlich alt ausgesehen. Es kam von ihnen kein einziger Vorschlag, wie die Bürgerbeteiligung zu solchen Bauvorhaben verbessert werden könnte. Und nicht ein Vorschlag zur Stadtentwicklung, Grünentwicklung, Flächennutzung. Blamabel.

Und: Im Bezirk Nord hat sich das Nordnetz gebildet. Ein Zusammenschluss von mehr als zwanzig Initiativen, die alle gegen die Baupolitik des Bezirks/Senats und für mehr Bürgerbeteiligung kämpfen. Die  Nordnetz Zeitung Nr. 1 ist mit Auflage 100.000 (!) im Bezirk verteilt worden. Sie soll zukünftig vierteljährlich erscheinen.

Es gibt also viel zu tun. Kippen wir die rücksichtslose Baupolitik. Sorgen wir für mehr Bürgerbeteiligung, für eine verträgliche Stadtentwicklung und für mehr Demokratie im Bezirk.  Kommt am nächsten Donnerstag ins Stavenhagenhaus, Frustbergstraße 4.

Viele Grüße, Uwe Schröder, Anwohner-Initiative Groß Borstel

30. Mai 2014 von Michael Bogatzki
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Nordnetz informiert zur Bezirkswahl am 25. Mai 2014

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Mit einer Zeitung stellen die 15 im Nordnetz vetretenen Hamburger Initiativen ihre Arbeit und ihre Anliegen vor.

Interessant zur Wahl: Wie wird die Arbeit der etablierten Parteien in Hamburg-Nord bewertet?

Lesen sie selbst (Download Nordnetz Zeitung Nr. 1) und machen sie ihre Kreuz am Sonntag an der richtigen Stelle!

21. Mai 2014 von Michael Bogatzki
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Nordnetz auf dem Fest Eppendorfer Landstraße 17.-18. Mai 2014

Impression vom letzten Jahr (Kidswalk)

Auch dieses Jahr wird Tarpenbek Greens auf dem Eppendorfer Landstraßenfest vertreten sein. (Hier ein paar Impression aus 2013.) Im Rahmen des Geinschaftsstandes mit dem Nordnetz und anderen Initiativen aus Hamburg Nord wollen wir über aktuelle Entwicklungen im Bezirk informieren.

Im Hinblick auf die Wahlen zum Bezirksverwaltungsausschuß ein wichtiger Termin.

Wir werden wieder am südlichen Ende der Festmeile in Höhe der Post stehen und freuen uns auf ihren Besuch!

11. Mai 2014 von Michael Bogatzki
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